Ausgewähltes Werk
Apollo – Alien
Apollo – Alien untersucht die Schnittstelle von Alltag und kosmischer Projektion.

Kurzbeschreibung
Apollo-Alien untersucht die Schnittstelle von Alltag und kosmischer Projektion: Eine Figur steht zwischen „Fenster“ und Raumtiefe; die Bildfläche wird selbst zur Schwelle. Das Fenster (inspiriert vom Backofenfenster) kippt vom häuslich Funktionalen zur Schwelle, an der Wahrnehmung in eine andere Ordnung rutscht. Farb- und Formkontraste halten diese Dualität in Spannung: dunkles Zentrum und leuchtender Körper, Absorption und Energie.
Materialität & Verfahren
Acrylmalerei und Gipsrelief machen die Leinwand zur Schnittstelle zwischen Flächigkeit und Volumen. Der Gips baut den Hintergrund als physische Schichtung auf: Er wird modelliert, geschliffen und partiell übermalt, sodass Relief und Farbfläche ineinander greifen. Im oberen Bilddrittel bleibt zwischen Gipskörper und Leinwand eine bewusste Aussparung/Risszone: Sie bricht die Illusion eines geschlossenen Bildraums und macht die Nahtstelle der Konstruktion sichtbar.
